Ich bin auf Tour

Meine Zukunft und Stärken vor Augen!

Das Modul ICH BIN AUF TOUR ermöglicht eine besonders intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken Schlüsselqualifikationen und Zukunftsvorstellungen z.B. für Förderschüler/innen oder neu zugewanderte Jugendliche.

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An einem außerschulischen Ort nehmen sie in Kleingruppen von ca. 12 Jugendlichen über drei Tage an vier Workshops mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten teil:

  • DAS “BAUHAUS” aufbauen, reparieren, anschließen
  • DAS “ATELIER” phantasievolles Gestalten
  • DIE “RALLYE” erlebnispädagogische Übungen
  • DAS “STÄRKENHAUS Stärken ausprobieren, zeigen

Der Fokus der Workshops liegt auf Trainings- und Übungssequenzen mit einer großen berufspraktischen Nähe. Die Schüler/innen erhalten kontinuierlich Rückmeldung seitens der Trainer/innen. Nach jeder der vier zweistündigen Workshop-Phasen findet eine einstündige Reflexionseinheit (die „Extratour“) statt. Dort werden die im Workshop gezeigten Fähigkeiten in die „Ich bin auf Tour“ Karte eingetragen und den sieben „komm auf Tour“ – Stärken zugeordnet.

Nach dem letzten Workshop wird gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überlegt, welche Berufsfelder zu ihren gezeigten Fähigkeiten passen. Die Ergebnisse werden ebenfalls in die Karte eingetragen.

An der Gestaltung eines zusätzlichen Abendprogramms sind die Teilnehmer/innen aktiv beteiligt: der erste Abend steht unter dem Motto „Gegenseitiges Kennenlernen, Toleranz und Respekt“, am zweiten Abend stellen die Jugendlichen ihren Eltern ihr Erlebtes und Erlerntes vor.

Um weitere Lerneffekte zu erzielen, übernehmen die Jugendlichen über die gesamte Veranstaltungsdauer kleine Sonderaufgaben, für die sie die Verantwortung tragen (z.B. Assistenz der Organisatoren, Fotograf/in oder Streitschlichter/in).

Eltern, Lehrkräfte und Experten und Expertinnen für Berufswahl und Ausbildung, wie die Berufsberater/innen der Arbeitsagentur, werden aktiv in das Modul mit einbezogen.

ZIELE/THEMEN

  • Erhöhung des Selbstbewusstseins und der Eigenverantwortung für die eigene Lebensplanung
  • Erweiterung der Kenntnis über eigene Ressourcen und Überprüfung der eigenen Stärken, Interessen und Wünsche / Erstellung eines individuellen Stärkeprofils
  • Klärung der weiteren Schritte im Handlungsfeld Berufsorientierung / Benennung eines Berufsbereiches bzw. Praktikumsplatzes entsprechend der eigenen Stärken
  • Aktivierung der Jugendlichen und deren Eltern zur Berufs- und Lebensplanung
  • Sensibilisierung aller Beteiligten für Möglichkeiten und Chancen der Jugendlichen

ZEIT/GRUPPE
Dreitägig (ggf. mit Übernachtung), Einbindung von Lehrkräften und Eltern

ORT
außerschulischer Veranstaltungsort