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Gesundheitsförderung und
Prävention sind eine übergreifende Daueraufgabe von Bund,
Ländern und Kommunen im Verbund mit einer Vielzahl von
Organisationen. Sie orientiert sich an dem Gesundheitsbegriff der WHO
aus dem Jahr 1996.
Aufgaben im Bereich von Gesundheitsförderung
und Prävention in Deutschland sind u.a.:
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systematisch innovative Maßnahmen
zu initiieren
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und diese vor Ort - möglichst
dauerhaft - zu implementieren
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praxisnahe Angebote gemeinsam mit den
entsprechenden Zielgruppen zu entwickeln und verstärkt auch
umzusetzen
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die Selbsthilfe(träger) zu
fördern
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bestehende Einrichtungen zu
unterstützen
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transparente niedrigschwellige
Informations- und Kommunikationsplattformen zu schaffen
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die Zusammenarbeit der etablierten
Strukturen zu optimieren
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ggf. ergänzende themen- oder
zielgruppenspezifische Vernetzungsstrukturen zu schaffen
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die notwendigen Koordinierungsprozesse
zu moderieren
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gesundheitsmitbestimmende Lebens-,
Arbeits- und Umweltbedingungen positiv mit zu beeinflussen
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Ziel dieses Ansatzes ist es,
die Gesundheitskompetenz der jeweiligen Zielgruppe zu stärken und
insbesondere chronischen Krankheiten vorzubeugen, d.h.
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Informationen zu grundlegenden und
aktuellen Gesundheitsthemen zu vermitteln
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zu einem eigenverantwortlichen
Verhalten zu motivieren
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das individuelle Gesundheitshandeln
positiv zu beeinflussen
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Massenkommunikation
Über alte wie „neue“ Massenmedien lassen sich
Aufmerksamkeit wecken und zentrale Botschaften mit einer großen
Reichweite kostengünstig transportieren. Sie sind zusammen mit
Begleitmaterialien, Arbeitshilfen oder z.B. mobilen Aktionsständen
auch wesentliche Instrumente für personalkommunikative
Maßnahmen - besonders als Medienpakete für
MultiplikatorInnen.
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personale Kommunikation
Die über Massenkommunikation gesetzten Impulse werden durch
personalkommunikative Maßnahmen vor Ort ergänzt und
vertieft. Workshops, Mitmach-Aktionen, Wettbewerbe, Events,
geschlossene
Veranstaltungen für Gruppen, Trainings und Tagungen
ermöglichen die persönliche Ansprache und schaffen die
Gelegenheit zu einer vertiefenden individuellen Auseinandersetzung mit
der Thematik.
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MultiplikatorInnenarbeit
MultiplikatorInnen sind die unverzichtbaren LangzeitträgerInnen
personalkommunikativer Maßnahmen. Trainingsangebote und
Handlungsanleitungen für die Praxis unterstützen
MultiplikatorInnen, Projekte vor Ort zu initiieren und dauerhaft zu
implementieren. Nachhaltige Effekte zeigen auch Peer
Education-Ansätze. Voraussetzung: Sie sind intensiv betreut. Die
jungen MultiplikatorInnen verbessern zunächst ihr eigenes Wissen.
Mit einem gestärkten Selbstwertgefühl und kommunikativer
Kompetenz im Rücken erreichen sie die eigentlichen AdressatInnen
in ihrer Altersgruppe. Und das mit einer hohen Akzeptanz und
Glaubwürdigkeit. Seit 15 Jahren setzen wird diese Instrumente in
den Feldern Gesundheitsförderung, Prävention und Public
Affairs nicht nur erfolgreich sondern auch mit viel eigenem Spaß
ein.
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